Ehemalige Bewohner

Viele der ehemaligen Bewohner haben inzwischen eine beachtliche Karriere vorzuweisen. Dazu gehören neben anderen als prominente Beispiele Fabian Frei, Valentin Stocker, Michel Morganella und Breel Embolo.

Steckbrief: Leon Avdullahu

Geb. Datum: 23. Februar 2004
Vereine: FC Basel, FC St. Gallen, TSG 1899 Hoffenheim
Grösse: 1.85 m
Position: Mittelfeldspieler
  • Wann hast du zum FC Basel 1893 gewechselt und warum?

    Ich war 14 Jahre alt, als ich zum FC Basel gewechselt bin. Der FC Solothurn und der FC Basel hatten damals eine Partnerschaft und ich war offenbar schon länger auf dem Radar des FCB. Mit 14 hat der Wechsel in die Nachwuchsabteilung dann geklappt.

  • Erzähl mal über das Wohnhaus?

    Das Wohnhaus ist enorm professionell und sehr wichtig für einen jungen Spieler. Im Wohnhaus lernt man sehr früh, Verantwortung zu übernehmen, und ist gleichzeitig aber nicht komplett auf sich allein gestellt. Durch das betreute Wohnen lernt man, Schritt für Schritt selbstständig zu leben.

  • Was machst du für eine Ausbildung oder was hast du bereits abgeschlossen?

    Ich habe eine abgeschlossene KV-Lehre.

  • Wie hat dich die Stiftung Nachwuchs-Campus Basel zum Profifussballer unterstützt?

    Durch die Stiftung wurde ich generell disziplinierter und strukturierter. Weil man nicht nur im Wohnhaus, sondern generell im Arbeitsalltag einen guten Umgang mit alltäglichen Dingen lernt. Und auch neben dem Platz werden die jungen Spieler hervorragend begleitet und unterstützt.

  • Wie konnten dich die Betreuer im Wohnhaus unterstützen?

    Die Betreuer wissen, was es braucht, um Profifussballer zu werden, und darum können sie dir in ganz unterschiedlichen Bereichen helfen. Dazu gehören auch Dinge wie Schlaf, Ernährung, richtige Tagesstruktur und so weiter.

  • Was hast du am meisten im Wohnhaus geschätzt?

    Das Wohnhaus war für mich wie eine zweite Familie. Man fühlt sich zuhause und nicht in der Fremde. Das habe ich enorm geschätzt.

  • Was sind deine sportlichen Ziele in der Saison

    Mein persönliches sportliches Ziel ist es, dass ich das Maximum aus mir heraushole, damit ich später zurückblicken kann, ohne mir etwas vorwerfen zu müssen.

  • Du hast die Umsetzung vom neuen Campus miterlebt, wie gefällt es dir? Vorteile zu früher? Welches sind die Unterschiede zu früher?

    Ich habe den Nachwuchs-Campus als sehr inspirierend und motivierend erlebt. Der Nachwuchs-Campus hat mir geholfen, meine Ziele klarer zu sehen, und er hat mich zu dem Spieler geformt, der sich dann in der ersten Mannschaft durchsetzen konnte.

  • Was hat dich am Anfang am meisten beeindruckt beim Nachwuchs des FC Basel 1893?

    Mich hat vor allem das hohe sportliche Niveau beeindruckt. Schon in jungen Jahren trainieren die Spieler wahnsinnig professionell, das habe ich so nicht erwartet. Die gesamte Organisation ist überragend. Vom Trainingsablauf bis hin zur Betreuung. Alles ist durchdacht und professionell aufgezogen.

  • Wie hat dich damals die 1. Mannschaft vom FCB aufgenommen? Mit welchen Spielern bist du befreundet?

    Ich wurde sehr gut ins Team aufgenommen. Ein sehr wichtiger Spieler dabei war Taulant Xhaka. Er kümmerte sich wie ein Vater um mich, gab mir Tipps und unterstützte mich. Und das, obwohl ich auf derselben Position wie er spielte und wir somit eigentlich Konkurrenten waren. Ich verstehe mich mit allen Spielern sehr gut.

  • Was ist Dein Fernziel?

    In der Champions League zu spielen.

  • Dein Lieblingsspieler?

    Sergio Busquets.

  • Dein Lieblingsverein?

    FC Basel und Real Madrid.

  • Dein schönstes Fussballerlebnis?

    Die Teilnahme an der U17-Europameisterschaft. Damit verbinde ich sehr schöne Erinnerungen, die mich als Spieler geprägt haben.

  • Dein schönstes Reisedomizil?

    Kosovo.

  • Deiner Meinung nach die Besten FCB-Spieler aller Zeiten?

    Granit Xhaka, Taulant Xhaka, Xherdan Shaqiri, Matías Delgado

  • Die grösste Enttäuschung in deiner Karriere?

    Der Abstiegskampf im letzten Jahr. Das war eine enorm schwierige Zeit für uns alle.

  • Am Fussball mag ich nicht…?

    Dass Spieler immer mehr nur noch anhand von Statistiken bewertet werden.


Steckbrief: Marvin Akahomen

Geb. Datum: 15. Juli 2007
Vereine: FC Basel
Grösse: 1.86 m
Position: Innenverteidiger

  • Wann hast du zum FC Basel 1893 gewechselt und warum?

    Im Sommer 2021 wechselte ich zum FC Basel 1893, weil ich mich beim grössten Schweizer Club weiterentwickeln wollte. Der Nachwuchs-Campus bietet jungen Spielern dafür hervorragende Möglichkeiten und grossartige Trainingsbedingungen.

  • Erzähl mal über das Wohnhaus?

    Das Wohnhaus bietet Spielern, die nicht aus der Region stammen, eine tolle Unterkunft, bei der sie betreut werden und andere Spieler um sich haben. So kann man Kontakte knüpfen und findet schnell Anschluss.

  • Was machst du für eine Ausbildung oder was hast du bereits abgeschlossen?

    Ich habe das kaufmännische Handelsdiplom an der Minerva Schule Basel abgeschlossen.

  • Wie hat dich die Stiftung Nachwuchs-Campus Basel zum Profifussballer unterstützt?

    Die Stiftung konnte mir beispielsweise mit dem Wohnhaus sehr viel Unterstützung bieten. Das nimmt einem jungen Spieler bereits viel «Druck» weg, weil er sich um die Wohnsituation keine Gedanken machen muss und sich voll auf das Training und die Ausbildung konzentrieren kann.

  • Wie konnten dich die Betreuer im Wohnhaus unterstützen?

    Die Betreuungspersonen haben für uns bei jeder Mahlzeit gekocht und wir konnten uns bei Schwierigkeiten, sei es im Fussball oder auch bei privaten Dingen, immer an sie wenden. Sie begleiten und unterstützen die Spieler im Wohnhaus in allen Belangen.

  • Was hast du am meisten im Wohnhaus geschätzt?

    Am meisten geschätzt habe ich die Hilfsbereitschaft der Betreuungspersonen, wenn ich Fragen oder Schwierigkeiten egal welcher Art hatte.

  • Was sind deine sportlichen Ziele in der Saison

    Mein Ziel ist der fixe Sprung in die erste Mannschaft und mich dann als Stammspieler zu etablieren.

  • Du hast die Umsetzung vom neuen Campus miterlebt, wie gefällt es dir? Vorteile zu früher? Welches sind die Unterschiede zu früher?

    Ich habe es nicht miterlebt, da ich erst später dazu kam. Aber ich war sehr zufrieden und konnte sehr von den Ambitionen profitieren, die mich in den Nachwuchs-Campus geführt haben.

  • Was hat dich am Anfang am meisten beeindruckt beim Nachwuchs des FC Basel 1893?

    Am meisten hat mich die Professionalität beeindruckt, mit der auf dem Campus auf allen Ebenen gearbeitet wird. Das Leistungszentrum ist auf dem praktisch gleichen Level wie der Profibetrieb der ersten Mannschaft.

  • Wie hat dich damals die 1. Mannschaft vom FCB aufgenommen? Mit welchen Spielern bist du befreundet?

    Die Mannschaft hat mich von Beginn an sehr gut aufgenommen und ich fühle mich sehr wohl. Ein sehr sympathisches Team, das auch junge Spieler von Anfang an integriert. Befreundet bin ich beispielsweise mit Anton Kade oder auch Leon Avdullahu. Mein bester Freund ist aber Junior Zé – das ist wohl auch dem Alter geschuldet.

  • Was ist Dein Fernziel?

    Wie alle jungen Spieler habe ich natürlich grosse Träume. Mein grösster Traum wäre es, irgendwann beim FC Barcelona zu spielen und die Champions League zu gewinnen. 

  • Dein Lieblingsspieler?

    Mein Lieblingsspieler ist Lionel Messi.

  • Dein Lieblingsverein?

    Seit ich denken kann, verfolge ich den FC Barcelona sehr eng und bin ein grosser Fan. Bei den Katalanen spielen die weltbesten Spieler und der Fussball ist beim FC Barcelona einfach einzigartig. 

  • Dein schönstes Fussballerlebnis?

    Die Teilnahme an der U17-Europameisterschaft. Damit verbinde ich sehr schöne Erinnerungen, die mich als Spieler geprägt haben.

  • Dein schönstes Reisedomizil?

    Ich würde sehr gerne mal nach Japan reisen. Das Land hat eine spannende Kultur, sehr schöne Städte und leckeres Essen.

  • Deiner Meinung nach die Besten FCB-Spieler aller Zeiten?

    Matías Delgado – Marco Streller – Xherdan Shaqiri

  • Die grösste Enttäuschung in deiner Karriere?

    Mein Startelf-Debüt lief sportlich leider nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Wir verloren in St. Gallen gleich mit 1:6. Es war aber auch das Spiel, aus dem ich am meisten lernen und für mich mitnehmen konnte. Und aus diesem Spiel bin ich auch stärker zurückgekommen.

  • Am Fussball mag ich nicht…?

    Dass sich der Fussball immer mehr zu einem knallharten und teilweise kalten Business entwickelt.

Liste ehemaliger und aktueller Bewohner Wohnhaus 338